Andtrax
Das wohlhabende Städtchen Andratx im Südwesten der Insel erstreckt sich an einem fruchtbaren Tal umgeben von weiten Gärten und Orangenplantagen. Im Frühjahr, zur Zeit der Mandelblüte, zeigt sich die Gegend rund um Andratx von seiner schönsten Seite und bietet viel Ambiente für einen erholsamen Urlaub auf Mallorca. Der schöne Yachthafen von Puerto de Andratx, exklusive Geschäfte und felsgerahmte Badebuchten geben entsprechendes Flair. In den verwinkelten Gassen hinter altem Gemäuer ist alles beim Alten geblieben. Nach wie vor bewachen zwei Gebäude den Ort: Zum einen die wehrhafte Pfarrkirche Santa Maria aus dem 13. Jh., die einst vor dem Angriff von Piraten Schutz bot. Zum anderen das Landgut Son Mas, das einst eine maurische Festung war, ist seit 1998 Rathaus der Stadt. Lohnenswert ist ein Spaziergang zum kleinen botanischen Garten, dem sich ein traumhafter Blick auf die Bucht anschließt. Das privat geführte Centro Cultural Andratx zeigt Gemälde, Installationen und Skulpturen zeitgenössischer Künstler. Oberhalb der ehemaligen Wehrkirche lohnt ein Besuch des inseltypischen Friedhofs, der übrigens überhaupt nicht düster wirkt. Die mehrgeschossigen Grabkammern, die oft ein Foto der Verstorbenen zeigen, sind mit Plastikblumen geschmückt und Giebelkreuze krönen die mit arabischen Ziegeln bedeckten Totenhäuser. Das relaxte Leben der Einheimischen lässt sich am Besten in einem der hübschen Cafes betrachen, ab und an knattern junge Leute mit ihren Mofas entlang und unterbrechen die Ruhe.
Ausflüge
Der Name Banyalbufar ist aus dem arabischen enstanden und beudet „kleiner Weingarten am Meer“. Ein wirklich hübscher Ortsname hinter dem aber die Mühe und auf Wie viel Karstland musste abgetragen wie viele Steine mussten geschichtet werden, damit die fruchtbare Erde nicht weg schwemmte. Kilometerlange Stein rinnen waren nötig um die Terrassenfelder zu bewässern; die aufopfernde Arbeit von Generationen, und sie wird den Arabern zugeschrieben. Doch genauso gut kann sie bereits Von den Phöniziern begonnen und von den Mauren nur zur Vollkommenheit verfeinert worden sein. Den christlichen Nachfolgern blieb noch die Arbeit, diese landschaftlichen Kunstwerke zu erhalten und zu bebauen. Außer Wein wachsen hier alle Arten von Frühgemüse, Kartoffeln und Südfrüchte. So wie die Obst bäume krallen sich auch die Häuser in den Bergrücken.
Sehenswertes
Der alte Wachturm Ses Animes steht auf einer Felsnase über dem Meeresspiegel und bietet einen besonders guten Fernblick aufs Wasser und entlang der schroffen Küste. Nachdem im Jahr 1550 Muslime Piraten die Orte Andratx, Valldemossa, Alcudia und Pollenca zerstört hatten, ließ Felipe II. entlang der gesamten Inselküste eine Kette Von Wachtürmen er richten. Kam ein Piratenschiff in sicht, gaben die Postensignale, die dann Von Turm zu Turm bis zum damaligen Hauptquartier im Almudaina-Palast in Palma weitergeleitet wurden. Von den insgesamt 85 Wachtürmen ist ein Drittel erhalten Torre de ses Animes ist einer der schönsten. 3 km außerhalb von Banyalbufar.
Eine der größten Gemeinden der Insel ist Calvia, die sich in den letzten Jahren durch die Ansiedlung wohlhabender Ausländer auch zu einer der reichsten entwickelt hat. Die kleine Stadt wird Von Pinienwäldern und sanften Hügeln umrahmt. Zu dem Ort gehören die bekannten Feriensiedlungen Magaluf und Palma Nova und Portals Nova sowie die Urlaubsorte Peguera und Santa Ponca.
Wie in Banyalbufar kleben die Häuser von Estellencs an der Steilküste. Im Hintergrund erhebt sich der Puig de Galatzo Mallorcas 1026 m hoher, von Legenden umrankter Gipfel. Eine erzählt vom Grafen Comte Mal, der auf einem grünen Pferd reitend das Gebiet um den Berg GalatzO unsicher gemacht haben soll.
Peguera ist fest in deutscher Hand, spanisch ist hier selten zu hören. Selbst Kellner und Verkäuferinnen in den vielen Bars und Boutiquen antworten auf gebrochenes spanisch in flüssigem Deutsch. Der Ort wirkt aufgeräumt der Sand ist feinkörnig. Beim Bau der Hotels wurde auf Bettenburgen wie an der Platja de Palma verzichtet. Die Apartmentanlage im angrenzenden Cala Fornells deren wabenartige Wahneinheiten vom Meer den Hang hochklettern wird sogar immer wieder als beispielhaft hervorgehoben. Es gibt eine Menge Cafes, Tanzlokale und Diskotheken, die fast alle an der Hauptstraße liegen.
La Reserva de Puig de Galatzo. Wenn auch nur ein Teil des großen Naturschutzgebietes zugänglich ist, So gibt es viel zu sehen: Felsen, Grotten, Vögel wilde Esel und Strauße drei Bären und die zum Teil recht seltenen Pflanzen der Bergwelt. Der zweistündige Rundweg führt zu einem Picknickplatz.
Ein Besuch des Herrenhauses Sa Granja etwas außerhalb von Esporles gehört zum Programm vieler Inselrundfahrten denn Sa Granja ist So etwas wie ein belebtes Museum. Es gibt Frauen in Trachten, die spinnen, weben und färben; Männer die Olivenöl pressen, schmieden und tischlern; man zeigt Folkloretänze und bietet den Besuchern hausgemachtes Gebäck und Likör an.
Sant Elm und Sa Dragonera auf der Westspitze von Mallorca sind ruhig und immer noch so etwas wie ein Fischernest. Daran ändern auch die beiden Hotels und die Ferienwohnungen nichts. An den Wochenenden wird es lebhafter, dann kommen viele einheimische Familien. sant Elm oder San Telmo, wie die meisten immer noch sagen, ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen, etwa zu den Klosterruinen Sa Trapa, die man nach etwa anderthalb Stunden erreicht.Santa Ponca: Um die schöne Bucht hat sich die übliche Zusammenballung von Hotels Geschäften und Gaststätten gebildet. Abseits liegen die Villen und zwei Golfplätze. Neben der Hafeneinfahrt erinnert ein mächtiges Kreuz an König Jaume I., Reliefs zeigen Stationen aus seinem Leben.
